Energie

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Leitung: Dr.-Ing. Karsten Müller

Mitglieder der Arbeitsgruppe:


Ziel der Arbeitsgruppe Energie ist es, den Ausbau erneuerbarer Energiequellen durch entsprechende Forschung zu fördern. Der Schwerpunkt der Arbeitsgruppe liegt dabei auf der Speicherung von Energie in verschiedenen Formen.

Wasserstoffspeicherung

Da erneuerbare Energiequellen vielfach nur eine unstete Bereitstellung von Energie bieten ist die Zwischenspeicherung von entscheidender Bedeutung. Energiespeicherung auf großen Skalen ist technisch nur basierend auf chemischen Speichern sinnvoll möglich. Die Arbeitsgruppe arbeitet daher an Methoden, um Energie in Form von Energietragenden Stoffen (ETS) zu speichern und zu transportieren.

Beispielabbildung einer Hausenergieversorgung auf Basis eines LOHC.Wasserstoff ist einer der interessantesten Stoffe, wenn es um die Speicherung von elektrischer Energie geht. Als problematisch stellt sich dabei aber die Lagerung dar. Aus diesem Grund wird daran gearbeitet Wasserstoff in Form flüssiger organischer Energieträger (LOHC) zu speichern. LOHCs können große Menge Wasserstoff aufnehmen, (auch unter Atmosphärendruck) binden und bei Bedarf wieder freisetzen. Schwerpunkte der diesbezüglichen Arbeiten der Gruppe sind die Stoffdaten der betreffenden Trägermaterialien, die Steigerung der Energieeffizienz durch Wärmeintegration, die Aufreinigung der auftretenden Stoffströme und die Kinetik der chemischen Reaktionen.

Daneben werden anorganische Energieträger für den Transport von Energie aus energiereichen Regionen der Erde (z.B. Nordafrika) in Regionen mit großem Energiebedarf (z.B. Mitteleuropa) untersucht. Durch geeignete Ansätze soll eine deutliche Verringerung der Verluste gegenüber der Übertragung elektrischer Energie erreicht werden.

Energiespeicherung in anorganischen Energieträgern

Neben Wasserstoffspeichertechnologien werden anorganische Energieträger für den Transport von Energie aus energiereichen Regionen der Erde (z.B. Nordafrika) in Regionen mit großem Energiebedarf (z.B. Mitteleuropa) untersucht. Durch geeignete Ansätze soll eine deutliche Verringerung der Verluste gegenüber der Übertragung elektrischer Energie erreicht werden. Verschiedene thermochemische Wärmespeicher werden dazu auch auf ihre Eignung zum Transport von anderen Energieformen untersucht.

Stoffdaten von Energiestoffen

Bei der Entwicklung neuer Energiesysteme werden große Mengen an physico-chemischen Daten der beteiligten Stoffe benötigt. Um die Lücken bei den tabellierten Daten zu schließen und belastbare Auslegungen vornehmen zu können, werden diese Daten bestimmt. Im Fokus der Arbeitsgruppe steht dabei neben experimentellen Messungen als auch die Entwicklung prädiktiver Methoden.